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Autogas reduziert die Schadstoffe 
Der Kraftfahrzeugverkehr ist eine der wesentlichen Ursachen der Luftverunreinigung. Besonders in Ballungsgebieten führen die Abgase zu gravierenden Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt.

Obwohl konventionell angetriebene Fahrzeuge heute weniger Schadstoffe ausstoßen als noch vor einigen Jahren, stellen z. B. Sommersmog und der Ausstoß von Abgasstoffen wie Benzol und Rußpartikel weiterhin erhebliche Umweltbelastungen dar. Vor allem die Schadstoffemissionen von Dieselmotoren stehen hierbei im Blickpunkt der Kritik.

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Treibhauseffektes muss der Ausstoß klimaschädigender Stoffe wie CO2 und Methan durch den Straßenverkehr deutlich reduziert werden. Dies gilt gleichermaßen für die stetig zunehmenden Lärmbelästigungen.

In den letzten Jahren hat sich der Bestand und der Nutzungsgrad der Kraftfahrzeuge stetig erhöht. Ein Ende ist nicht in Sicht. Nach Prognosen des Umweltbundesamtes wird der motorisierte Personenverkehr und in noch stärkerem Maße der Straßengüterverkehr weiter ansteigen. So soll laut Expertenmeinung allein der Güterverkehr auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2010 um rund 30 Prozent zunehmen. Ein Anstieg der verkehrsbedingten Schadstoffemissionen innerhalb und außerhalb von Ballungsräumen ergibt sich daraus zwangsläufig.

Euro II, Euro III, Euro IV und LPG Emissionen
Emissionen in g/kWh

 Schadstoffausstoß Euro II (1996)

Norm

Euro III (1999)

Norm

Euro IV (2003)

Norm

LPG

Flüssiggas

CO
(Kohlenmonoxid)
4 2 1,5 0,6
NOx
(Stickoxide)
7 5 3 0,4
HC
(Kohlenwasserstoffe)
1,1 0,6 0,2 0,02
Rußpartikel 0,15 0,1 0,05 <0,01

Quellen

EU

EU

EU

DAF/TNO'95

Bereits heute unterschreiten flüssiggasbetriebene Motoren die scharfen Emissionsrichtlinien der EURO- Norm V.